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Merz vereinbart Konsortialkredit

Das Pharmaunternehmen Merz hat einen Konsortialkredit von bis zu 500 Mio. Euro mit einem Konsortium von fünf Banken abgeschlossen.

Um sich auch in der Zukunft größtmögliche unternehmerische Handlungsspielräume zu eröffnen, hat sich Merz erstmalig die Möglichkeit einer Fremdfinanzierung gesichert. Merz hat dafür einen Konsortialkredit vereinbart, der ein Kreditvolumen von 200 Mio. Euro umfasst und auf bis zu 500 Mio. Euro aufgestockt werden kann. Die mit den beteiligten Banken getroffene Vereinbarung läuft über fünf Jahre, mit der Möglichkeit einer zweimaligen Verlängerung um je ein Jahr. „Der Konsortialkredit erlaubt Merz bei Bedarf einen schnellen Kapitalzugriff zu attraktiven Konditionen und bietet damit größtmögliche unternehmerische Unabhängigkeit“, erklärt Beat Neukom, Chief Financial Officer von Merz Pharma, und ergänzt: „Merz unterstreicht mit der Vereinbarung, dass es seinen Wachstumskurs konsequent verfolgt und bereit ist, weitere Investitionen zu tätigen, um die Position als eines der führenden Unternehmen im Bereich Ästhetik und neurologisch bedingter Bewegungsstörungen auszubauen“. Eine Investition in entsprechender Größenordnung steht derzeit allerdings noch nicht an. Geführt wird das Konsortium von der Deutschen Bank und HSBC, darüber hinaus sind die Frankfurter Sparkasse, BNP Paribas und die DZ Bank als weitere Konsorten beteiligt.

Über die Merz Pharma-Gruppe
Merz ist ein Pharmaunternehmen in Privatbesitz mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Tochtergesellschaften in Europa, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien und Asien-Pazifik. Das Unternehmen ist in der Forschung, Entwicklung und im Vertrieb von innovativen medizinischen Produkten für die Ästhetik und Dermatologie und im Bereich der neurologischen Bewegungsstörungen tätig.

In der Ästhetik bietet Merz ein maßgeschneidertes und gut aufeinander abgestimmtes Portfolio von Produkten für minimal-invasive Behandlungen. Mit den dermalen Fillern Radiesse®, Belotero® und Glytone®, dem Botulinum Neurotoxin Bocouture® und der Pflegeserie Neocutis ist das Unternehmen ein wichtiger Akteur auf dem weltweiten Ästhetik-Markt. Durch die Akquisition von Ulthera wurde das Angebot Mitte 2014 um eine Ultraschall-Technologie ergänzt. Zur Behandlung von neurologischen Bewegungsstörungen hat Merz mit Xeomin® das erste Botulinum Neurotoxin frei von Komplexproteinen entwickelt.

Mit den Marken tetesept® und Merz Spezial® ist Merz Consumer Care ein führender Anbieter von OTC-Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Hautpflege-Produkten in den deutschsprachigen Ländern.

Die Merz Pharma-Gruppe beschäftigt weltweit 2.738 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.443 Mitarbeiter). Im Geschäftsjahr 2013/14 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 994 Mio. Euro (Vorjahr: 980,2 Mio. Euro).



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